22.03.2018

Sylter Unternehmer Öger Akgün unterstützt den Henner-Krogh-Förderpreis und die Henner-Krogh-Stiftung

v.l.: Frauke Wehrhahn, Ron Glauth, Öger Akgün, Nikolas Häckel, Uwe Tiedjen

Die Henner-Krogh- Stiftung der Gemeinde Sylt hat einen neuen Sponsor, und der Henner-Krogh-Förderpreis einen weiteren Sonderpreis.

Bürgermeister Nikolas Häckel begrüßte den Sylter Unternehmer Öger Akgün im Beisein von Förderpreis-Organisator Ron Glauth, Kuratoriumsvorsitzendem Uwe Tiedjen und der Leiterin der Abteilung für Schule, Jugend, Kultur und Sport der Gemeinde Sylt , Frauke Wehrhahn, in der Abfertigungshalle des Sylter Flughafens.

Der Ort war bewusst symbolisch gewählt, denn Öger Akgün stiftet einen Sachpreis für die Teilnehmer des Henner-Krogh-Förderpreises, der Reisen und Musik verbinden soll.

Noch ist es ein Arbeitstitel, aber „Öger's Music & Ride" soll den Musikerinnen und Musikern Eindrücke im In- und Ausland verschaffen, die vielleicht ihre Musik inspirieren. Gedacht ist z. B. an den Besuch von Konzerten, Tonstudios, besonderen Musikclubs oder Treffpunkten von Songwritern. „Wir sind über den Förderpreis mittlerweile gut vernetzt und können in der einen oder anderen Stadt Kontakte zu Musikern nutzen, die die Gewinner des Sonderpreises vor Ort unterstützen, ihnen Tipps geben", so Ron Glauth. Darüber hinaus ist die Gestaltung eines solchen Sonderpreises durchaus stimmig zur Lebensgeschichte von Henner Krogh, der ebenfalls über verschiedene Reisen seinen musikalischen Horizont erweiterte.

„Ich habe auf dieser Insel viel erreicht, und davon möchte ich einen Teil an junge Sylter zurückgeben", so der engagierte Unternehmer Akgün, der u.a. die. Autopflege Sylt betreibt. „Der Preis soll nachhaltig sein. Deshalb werde ich einen Vertrag mit der Gemeinde Sylt abschließen, der sicherstellt, dass das Geld jährlich zur Verfügung steht, auch wenn ich mal nicht mehr da bin." Und fügt schmunzelnd hinzu: „Mit Preissteigerungsklausel – das gibt es beim Henner-Krogh-Preis nicht". Und dass die Reise weit gehen kann, wird bei der Dotierung deutlich: 4.000 € sollen jährlich in eine solche Musikreise investiert werden. „Wir sind Herrn Akgün dankbar für diese Initiative, die auch eine Wertschätzung der Arbeit der Stiftung und des Förderpreises darstellt und uns zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", macht Nikolas Häckel deutlich.

Das spannende an dem Preis ist, neben seinem Wert, dass er unter allen Teilnehmern des Förderpreises ausgelost wird. „Hier entscheidet nicht die Jury", erläutert Ron Glauth. „Wir haben jetzt die dankbare, aber schwierige Aufgabe, den Preis vorzubereiten, damit bei Ausschreibung des nächsten Förderpreises so konkret wie möglich klar ist, welches Sahnestück da verlost wird."

Glauth und Tiedjen sind sich einig, dass von diesem Sonderpreis ein neuer Impuls ausgehen wird. „Wenn klar ist, dass mit einer Chance von 1: 6 oder 1:7 gewonnen werden kann, werden sich mehr Musikbegeisterte angesprochen fühlen", führt Tiedjen an. Hat doch schon der seit Jahren vergebene Reinhard-Mey-Sonderpreis dem Musikwettbewerb enorme Impulse gegeben, so dass mittlerweile weit über die Hälfte der eingereichten Beiträge deutschsprachig sind. „Auch wenn dem einen oder anderen die hohe Preisausstattung des Förderwettbewerbes nicht gefallen mag, so glauben wir, dass dies unsere Initiative unterstützt, dass alle Kinder und Jugendlichen der Insel vom Kindergarten bis ins hohe Schulalter mehr musikalische Förderung erhalten sollen."

Die Stiftung wird bereits in diesem Jahr unterstützt, da Öger Akgün zur Jubiläumsveranstaltung im Meerkabarett ebenfalls 4.000 € beisteuert. „Am 01. September 2018 wollen wir mit der Veranstaltung „flutsound – Henner Krogh²" das Doppeljubiläum 20 Jahre Stiftung und 30 Jahre Förderpreis feiern. Mit viel Musik und vielen interessanten Leuten aus drei Jahrzehnten Sylter Musikszene. Durch dieses Sponsoring sind wir in der Lage, mehr Bands zu verpflichten als geplant", so Stiftungsvorsitzender Tiedjen. „Wir wollen Menschen auf die Insel und auf die Bühne holen, die nach einer Teilnahme am Förderpreis bei der Musik geblieben sind und, teilweise heute davon leben."

Ron Glauth weist darauf hin, dass bereits in der Vergangenheit Sponsoring eine Rolle gespielt hat „Z. B. in Form der kostenlosen Bereitstellung von Hotelzimmern für Jurymitglieder". Er habe den Förderpreis und die Stiftung geraume Zeit beobachtet und für sich beschlossen, „dass dies ein Projekt ist, das meine Unterstützung bekommen soll", so Öger Akgün. Und Bürgermeister Häckel freut sich über die künftige Zusammenarbeit, „weil Kulturarbeit ohne Sponsoring nicht auskommt."

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